ECRA Mitglied Viktoria Hoel

Positive social interactions are essential to a good and stable relationship between people with dementia and their caregivers, and a prerequisite for coping and living well with dementia. My research therefore explores the role of technology in facilitating social interaction and thereby caregiving relationships in a dementia context.

Die Demenzforschung hat sich traditionell entweder auf die neurobiologischen oder die psychobiologischen Aspekte der Krankheit konzentriert, wobei dem Konzept der sozialen Gesundheit in der Demenzpflege wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Dies ist jedoch ein wichtiger Aspekt für einen gesunden Alterungsprozess im Erwachsenenalter und im hohen Alter, nicht nur für Menschen, die mit einer Demenzdiagnose leben, sondern auch für ihre pflegenden Angehörigen. 75 % aller Menschen mit Demenz in Deutschland leben zu Hause und werden von ihren Familienangehörigen unterstützt. Die Übernahme einer Pflegerolle kann nicht nur psychisch und physisch anstrengend sein, sondern auch sozial, da die Aufrechterhaltung einer engen Beziehung und positiver sozialer Interaktionen mit dem Fortschreiten der Krankheit zunehmend schwieriger werden kann.
Auf der anderen Seite kann die Aufrechterhaltung einer guten Pflegebeziehung die soziale Gesundheit fördern, das Fortschreiten des funktionalen und kognitiven Verfalls verlangsamen und die Institutionalisierung hinauszögern.
Meine Forschung findet in dem Bereich statt, in dem soziale Gesundheit in der Demenzpflege auf Technologie trifft. Konkret untersuche ich die Auswirkungen eines Tablet-basierten Aktivierungssystems, das speziell entwickelt wurde, um Menschen mit Demenz aktiv in sinnvolle Aktivitäten zusammen mit ihrem Betreuer einzubinden. Technologie zeigt ein großes Versprechen bei der Förderung sozialer Interaktionen und der Kommunikation zwischen Menschen mit Demenz und ihrem Betreuer, und das Ziel meiner Forschung ist es, zu evaluieren, wie technologiegestützte soziale Interaktion die soziale Gesundheit sowohl für den Pflegebedürftigen als auch für den Betreuer fördern, ihre Beziehung unterstützen und die wahrgenommene Belastung der Pflege reduzieren kann.

Kontaktinformationen

Viktoria Hoel
Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegewissenschaft
Abteilung 7: Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
Grazer Straße 4
28359 Bremen, Deutschland
Telefon: +47 93031134
E-Mail: hoel@uni-bremen.de

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