Partner

Das Modell des Leibniz-WissenschaftsCampus ermöglicht Leibniz-Einrichtungen und Hochschulen eine thematisch fokussierte Partnerschaft, die den jeweiligen Forschungsbereich weiter entwickeln und das wissenschaftliche Umfeld für diese Thematik stärken soll. Im neuen Forschungsnetzwerk kooperieren das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS, das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS und die Universität Bremen.



Leibniz-Institut BIPS

Gesundheitsforschung im Dienste des Menschen

www.leibniz-bips.de

Fraunhofer MEVIS

Institut für Digitale Medizin

www.mevis.fraunhofer.de

Uni Bremen

Exzellente Forschungsuniversität

www.uni-bremen.de

Das BIPS – Gesundheitsforschung im Dienste des Menschen

Die Bevölkerung steht im Zentrum unserer Forschung. Als epidemiologisches Forschungsinstitut sehen wir unsere Aufgabe darin, Ursachen für Gesundheitsstörungen zu erkennen und neue Konzepte zur Vorbeugung von Krankheiten zu entwickeln. Unsere Forschung liefert Grundlagen für gesellschaftliche Entscheidungen. Sie klärt die Bevölkerung über Gesundheitsrisiken auf und trägt zu einer gesunden Lebensumwelt bei.

Das BIPS ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, zu der 95 selbstständige Forschungseinrichtungen gehören. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro.

 

Universität Bremen

Die Universität Bremen ist mit rund 20.000 Studierenden eine mittelgroße deutsche Universität. Für engagierte und talentierte Studierende bietet Bremen ein breites Fächerangebot: gut 100 Masterstudiengänge und Bachelorprogramme sowie das juristische Staatsexamen. Und mit dem Forschenden Lernen hat die Universität das Projektstudium, eine Besonderheit aus ihren Gründerzeiten, neu interpretiert. 2.500 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen (41  Prozent), darunter 270 Professuren (29 Prozent Frauen), lehren und forschen in einem breiten Fächerspektrum. In den Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, den Sozial- und Geisteswissenschaften und in der Lehrerbildung setzt die Universität Bremen schon lange auf fächerübergreifende Zusammenarbeit und exzellente Forschung. 2012 wurde Bremen mit dem Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ als eine von elf Universitäten als Exzellenzuniversität ausgezeichnet.

Die Beteiligten an der Universität Bremen sind:

Fachbereich 3
Cognitive Systems Lab (Prof. Dr. Tanja Schultz)
Forschungsgruppe Kognitive Neuroinformatik (Prof. Dr. Kerstin Schill)
Forschungsgruppe Human-Computer Interaction (Prof. Dr. Johannes Schöning)
Kompetenzzentrum für Klinische Studien Bremen (Prof. Dr. Werner Brannath)
Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (Prof. Dr. Andreas Breiter)

Fachbereich 6
Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (Prof. Dr. Benedikt Buchner)

Fachbereich 9
Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (Dr. Katrin Amelang, Prof. Dr. Dorle Dracklé, Dr. Oliver Hinkelbein, Prof. Dr. Michi Knecht)
Institut für Philosophie (Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers)
Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (Prof. Dr. Andreas Hepp)

Fachbereich 11
Institut für Public Health und Pflegeforschung (Dr. Karin Bammann, Prof. Dr. Gabriele Bolte, Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Prof. Dr. Wolf Rogowski, Prof. Dr. Benjamin Schüz, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann)
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (Prof. Dr. Heinz Rothgang)

 

Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS

Eingebunden in ein Netzwerk aus klinischen und akademischen Partnern entwickelt  Fraunhofer MEVIS praxistaugliche Softwaresysteme für die  bildgestützte Früherkennung, Diagnose und Therapie. Im Mittelpunkt stehen Krebsleiden sowie Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, des Gehirns, der Brust, der Leber und der Lunge. Das Ziel ist, Krankheiten früher und sicherer zu erkennen, Behandlungen individuell auf den Patienten zuzuschneiden und Therapieerfolge messbar zu machen. Außerdem entwickelt das Institut im Auftrag von Industriepartnern Softwaresysteme, mit denen sich bildbasierte Studien zur Wirksamkeit von Medikamenten und Kontrastmitteln auswerten lassen. Um seine Ziele zu erreichen, arbeitet das MEVIS eng mit Medizintechnik-und Pharmaunternehmen zusammen und verfolgt dabei die gesamte Innovationskette von der angewandten Forschung bis hin zum zertifizierten Medizinprodukt.

Das MEVIS ist Mitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, der führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 72 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 26.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,6 Milliarden Euro. Davon fallen mehr als 2,2 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Rund 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts-und Wirtschaftsräumen.