Aktuelles

Zusammenfassung: Als Komponente eines umfassenden Konzepts zur Eindämmung der COVID-19 Epidemie kann eine Contact Tracing App einen wichtigen Beitrag leisten. Von besonderer Bedeutung sind technisch sichere Funktionsfähigkeit, Freiwilligkeit und Anonymität der Nutzer*innen. Eine hohe Akzeptanz der App durch die Bürger*innen ist Voraussetzung für einen Erfolg des Konzepts. 

Aktuell wird intensiv über den Einsatz von Apps als ein Instrument bei der Eindämmung der COVID-19 Pandemie diskutiert. Sogenannte Tracing Apps sollen möglichst schnell Kontaktpersonen von positiv Getesteten informieren, sodass diese sich unverzüglich in Quarantäne begeben können. Das ist besonders wichtig, da in dieser sogenannten präsymptomatischen Zeitphase Infizierte ohne Symptome andere Personen weiter infizieren können. Durch eine möglichst frühe Information der Betroffenen wird angestrebt, die Zahl der Kontakte, die zu einer möglichen Weitergabe der Infektion führen, deutlich zu vermindern und so die Dynamik der Ausbreitung des Virus zu verringern. Aufgrund der weiterhin geringen Häufigkeit der SARS-CoV-2 Infektion in der Bevölkerung hat die schnelle Kontaktierung und Isolierung von Infizierten und deren Kontaktpersonen eine große Bedeutung, und Gesundheitsämter benötigen hierbei möglichst effiziente Unterstützung. Derzeitige Pläne für eine Tracing App in Deutschland sehen vor, dass Kontaktpersonen von Infizierten anonym über Bluetooth ermittelt und die Kennung (anonyme ID) ihrer App-Instanz gespeichert wird. Nach letztem Stand soll dabei eine dezentrale Lösung ohne Speicherung der ID auf einem zentralen Server genutzt werden. Mit einer Einführung wird zeitnah gerechnet.

Dienstag, 03 März 2020 13:00

LSC Digital Public Health Retreat

Ende Februar hat sich das Team des Leibniz-WissenschaftsCampus Digital Public Health für drei Tage nach Bad Zwischenahn zurückgezogen, um sich intensiv zum Forschungsthema auszutauschen.

Die beiden LSC-DiPH-Mitglieder Prof. Dr. Hajo Zeeb und Prof. Dr. Ansgar Gerhardus halten einen Vortrag auf der Veranstaltung „Digitale Daseinsvorsorge“ - Bremer Gespräche zur Digitalen Staatskunst, die am 24. und 25. Februar 2020 im Bremer Rathaus stattfindet.

Montag, 09 März 2020 02:27

Digital Public Health – ein Überblick

Die erste offizielle Publikation des LSC-DiPH ist im Bundesgesundheitsblatt erschienen: In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift geben Prof. Dr. Hajo Zeeb, Prof. Dr. Iris Pigeot und Prof. Dr. Benjamin Schüz einen Überblick über das Themenfeld Digital Public Health.

Dienstag, 17 Dezember 2019 17:00

Aspects and Challenges of Digital Public Health

(nur auf Englsich)
1st Scientific Symposium –
Aspects and Challenges of Digital Public Health
January 10, 2020
Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

Wir bieten vier Postdoc-Stellen im Leibniz-WissenschaftsCampus Digital Public-Health an. Genauere Informationen zu den gesuchten Fähigkeiten, Beschäftigungsbedingungen und Forschungsfeldern finden Sie hier.

Ab heute beginnt der LWC-DiPH offiziell mit seiner Arbeit. In dem Forschungsnetzwerk kooperieren das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS, das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS und die Universität Bremen.